Ein intensives Topspiel in der Leistungsstaffel endete mit einem verdienten 4:2-Heimsieg für den TSV RSK Esslingen. Nach frühem Rückstand drehten die Gastgeber die Partie mit starkem Teamspirit, Geduld und einem wuchtigen Schlussspurt.Früher Doppelschock – RSK wankt, fällt aber nicht.
Ötlingen erwischte den besseren Start. In der 9. Minute nutzte Anil Fetrati eine Unachtsamkeit in der RSK-Defensive zum 0:1. Der RSK schüttelte sich kurz, glich aber schnell aus: Henry Eldh stand in der 19. Minute goldrichtig und köpfte eine Hereingabe hohe Hereingabe zum 1:1. Kurz vor der Pause dann der nächste Nadelstich der Gäste: Nach Foulspiel blieb der Schiedsrichter konsequent, Fetrati verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt (34.) zum 1:2. Mit diesem Rückstand ging es in die Kabinen.
Wechsel zünden – Lakanwal läutet die Wende ein
Mit Beginn der zweiten Hälfte legten die Blau-Weißen ein höheres Pressing auf, gewannen mehr zweite Bälle – und belohnten sich. In der 51. Minute fasste sich Arman Lakanwal ein Herz, schoss den Ball am herauseilenden Torhüter aus schwierigem Winkel seinen Gegenspieler ins lange Eck: 2:2. Der Ausgleich wirkte wie ein Dosenöffner – Esslingen riss nun das Spiel komplett an sich.
Führung nach Standard, Entscheidung im Umschaltmoment
Der Druck mündete in der 60. Minute in die Führung: Nach einem scharf getretenen Eckball Köpfte Sonny Bosch den Ball zum 3:2 ins Tor. Ötlingen versuchte, die Schlagzahl zu erhöhen, doch RSK verteidigte kompakt und setzte Nadelstiche. Einen davon veredelte Nick Schlauch in der 65. Minute cool – 4:2. Die Partie war gedreht und entschieden.
Hohes Tempo, viele Zweikämpfe – Gelbe Karten inklusive
Die Intensität blieb bis zum Schluss hoch. Mehrere Verwarnungen auf beiden Seiten unterstrichen den kämpferischen Charakter der Begegnung, ohne dass das Spiel unfair wurde. RSK brachte die Führung abgeklärt über die Zeit, ließ kaum noch klare Chancen zu und setzte in der Schlussphase auf kontrolliertes Ballbesitzspiel.
RSK Esslingen erklimmt mit diesem 4:2-Erfolg die Tabellenführung in der Leistungsstaffel – und sendet ein klares Signal: Selbst nach Rückständen bleibt dieses Team wie auch in der vergangenen Woche gegen Altbach gefährlich und enorm widerstandsfähig.



















