Nach einer intensiven Vorbereitung mit Höhen und Tiefen kam es am ersten Spieltag im Jahr 2025 direkt zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Die Gäste aus Reichenbach konnten mit einem Sieg punktetechnisch zum RSK aufschließen, der RSK mit einem Sieg seinen Abstand auf sechs Punkte vergrößern. Das Spiel versprach vorab Kampf, Emotionen und zwei brennende Mannschaften, die alles reinwerfen werden.
Zu Beginn des Spiels kamen die Gäste aus Reichenbach besser ins Spiel und waren giftiger in den Zweikämpfen. Spielerisch lief bei der Heimmannschaft bis dato wenig. In der 6. Minute gewann Reichenbach einen Zweikampf im Mittelfeld und dann ging es schnell nach vorne zu Riela der das 0:1 besorgte. Klassisch überrumpelt von den intensiven Anfangsminuten brauchte die Mannschaft von Kovacic eine Weile, um selbst ins Spiel zu finden. Mit jeder gelungenen Aktion steigerte sich die Heimmannschaft und konnte durch Till Hammerle in der 22. Minute den Ausgleich erzielen. Der Gästekeeper lies eine harmlose Flanke fallen und Hammerle war zur Stelle. Die restliche erste Halbzeit war Reichenbach die zwingendere Mannschaft, konnte allerdings keinen weiteren Treffer erzielen. Das Aluminium rettete die Heimmannschaft und so ging es mit Unentschieden in die Pause.
Der Beginn des zweiten Abschnitts ähnelte dem des Ersten. Reichenbach wirkte wacher und aggressiver, der RSK lethargisch. Diese Lethargie nutzten die Gäste und konnten nach einem Freistoß in der 57. Minute den erneuten Führungstreffer erzielen. In den folgenden Minuten heizte sich das Spiel zunehmend auf. Viele kleine Fouls auf beiden Seiten sorgten für wenig Spielfluss. Die Latte verhinderte zudem nach einem Freistoß den dritten Treffer der Gäste. In den letzten zehn Spielminuten legte der RSK nochmal los und wirkte wie ausgewechselt. Die Gäste hatten nun Schwierigkeiten die drückende Heimmannschaft vom eigenen Tor fernzuhalten. Nach einer perfekten Ecke des eingewechselten Saam, war es Finn Hammerle, der am zweiten Pfosten freistehend zum Ausgleich in der 89. Minute einnickte. Die folgenden Minuten wirkten wie elektrisiert. Die Gäste platt und der RSK spielte auf. Nach einer Kopfballablage von Tilman Weißenborn nahm Timon Kogios den Ball volley, was den Torwart zu einer Flugeinlage zwang. Den Abpraller setzte Johann Wursthorn an den Pfosten, ehe Niklas Hannak den Ball über die Linie drückte. 3:2 in der 94. Minute. Alle Dämme brachen. Die restliche Nachspielzeit mauerte die Heimmannschaft und hatte Glück als Keeper Grochol seine Hand nach einer Ecke genau auf der Linie auf den Ball bekam. Die Gäste wollten den Ball hinter der Linie gesehen haben, der Schiedsrichter allerdings nicht. Infolgedessen kam es zu einer Rudelbildung der Gäste gegenüber dem Schiedsrichter, die einen Platzverweis und das Spielende mit sich brachte.
Am Ende steht ein glücklicher Sieg für den Tabellenführer zu Buche, der damit seinen Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen konnte. Nun gilt es das Spiel zu analysieren und die kommende Woche hart zu arbeiten. Vielen Dank an alle Fans und Supporter für die phänomenale Unterstützung!
Gute Besserung an unseren Capitano Johannes Traub, der sich im Abschlusstraining schwer verletzte.